Veranstaltung am Donnerstag, 23.01.2020

Eberswalde, HNEE, Aula

Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde

03334-6570
www.hnee.de

19.00 Uhr

Programmfilme


19.00 Uhr
WALDSTÜCK
(Studenten-Film: 11 Minuten) 2019 Von Hannes Schilling, Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“
Ein Wald in Brandenburg. Wo zu Kriegsende die jüdischen Gefangenen ein Lager bauen mussten. Graben nach den Spuren der Geschichte. Für die Schatzsucher nach Devotionalien aus der Nazizeit oder für die Dorfbewohner, bei denen der Ort noch immer nur das „Judenloch“ heißt.
Anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur Hannes Schilling.

19.25 Uhr
 DIE WAHRHEIT ÜBER DIE ZUKUNFT DES WALDES
RBB 2019 (45 Minuten) Reportage von Maren Schibilsky und Wolfgang Albus, Reporter Sven Oswald, RBB
Thema: Bewahrung der biologischen Vielfalt vs. Klimawandel
Der Klimawandel hat schon Brandenburgs Wälder voll im Griff: Trockenheit, Brände, Stürme, die die Bäume schwächen und Schädlinge begünstigen.  Sven Oswald begleitet Forscher, die dem Wald helfen z. B. mit neuen Baumkulturen, neuen Löschstrategien oder Frühwarnung mit Fernerkundungen sogar aus dem All.
Anschließend Filmgespräch mit den Fernsehjournalisten Maren Schibilsky und Wolfgang Albus sowie Dr. Michael Luthardt, Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde.

21.00 Uhr
DIE SPREE IN GEFAHR
RBB 2019 (44 Minuten) Dokumentation von Wolfgang Albus, Redaktion Hellmuth Henneberg
Thema: Zukunftsfragen: Stadt, Land, Fluss-Renaturierung
Die Spree wurde Jahrhunderte lang geformt und reguliert. Das macht sie nun angreifbar für Dürre, Hochwasser und Schadstoffe - z. B. durch Eisenlasten, die das Wasser braun färben. So ist der Fluss voller Gegensätze: Der romantische Spreewald mit seinen tausend Fließen - an der Mündung die Metropole Berlin. Überall soll er naturnah gestaltet und ein sauberer Fluss werden, in dem man wieder baden kann.
Anschließend Filmgespräch mit Wolfgang Albus, Autor und Regisseur des Films.

Alle Moderationen:  Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour, FÖN e.V.

22.30 Uhr
GEGEN DEN STROM ISLÄNDISCHER SPIELFILM
2018 (110 Minuten) Island, Frankreich, Ukraine von Benedikt Erlingsson mit Halldóra Geirharðsdóttir
Thema: Kampf auf Island um eine umweltverträgliche Industrie
Eine politisch scharfzüngige Komödie über eine Umweltaktivistin auf Island. Da bürgerlicher Ungehorsam nicht reicht, die sensible Natur Islands vor einem Energie intensiven Aluminiumwerk zu bewahren, greift sie zu subversiven Mitteln. Nicht zur Nachahmung, aber zu Mut und Witz kann die wunderbare Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir andere Umweltkämpfer inspirieren.
(Ohne Filmgespräch)


PROGRAMMVORSCHAU