Faszination Erde - Planet der Wälder

Kann man den Wert eines Waldes bemessen? Dirk Steffens geht der Frage nach und entdeckt verblüffende Zusammenhänge...

Im Königreich der Pilze

Wissenschaftler auf der ganzen Welt beginnen gerade erst zu verstehen, welche Bedeutung Pilze haben...

Der Wahnsinn mit dem Weizen

Die Folgen unserer Agrarpolitik...

Die Atommüll-Lüge

Auf der Suche nach dem sicherstem Atommüll-Endlager...

Grizzlys hautnah - Bären wie wir

Bärenforscher Chris Morgan beobachtet das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys...

Magie der Fjorde

Norwegens Fjorde gehören zum Spektakulärsten was Europa zu bieten hat...

Eldorado

Was ist gesellschaftliche Verantwortung in der heutigen Welt? Markus Imhoof stellt eigene Fragen nach Menschlichkeit...

Alles für die Tonne

Thermische Nutzung unseres Plastik-Abfalls - Verbrennung statt Recycling. Was läuft hier schief?

Amelie rennt

Amelie ist 13, eine waschechte Großstadtgöre und womöglich das sturste Mädchen in ganz Berlin...

Dramatisches Insektensterben

Sind unsere Insekten noch zu retten?

Winzige Wunder: Insekten

Insekten haben fast jeden Lebensraum erobert und globale Katastrophen überlebt. Warum sind sie so erfolgreich?

Gefährliche Umwelthormone

Was macht Mikroplastik in unserem Körper? Und wo kommt es her?

Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten...

Die Öko-Rebellen vom Himalaja

Könnte das, was im Sikkim funktioniert, auch in Deutschland möglich sein?

Weniger ist mehr?

Vom Glück, anders zu wirtschaften...

Zeit für Stille

Nach einer Hommage an John Cages Komposition 4’33 nimmt uns dieser Film mit auf eine faszinierende Reise um die Welt...

Climate Warriors - Der Kampf um die Zukunft

Eine globale Veränderung kann nur durch Bewegung von unten entstehen...

Liebes Publikum, liebe Filmemacher,


zum 14. Brandenburger Festival für Umwelt- und Naturfilme "Ökofilmtour 2019" herzlich willkommen! Wie Sie sehen, können wir Ihnen dazu wieder ein besonderes Programm bieten: Aus 146 eingereichten Beiträgen hat die Auswahljury ein Programm mit 46 Filmen und 12 Kurzfilmen für alle Altersstufen zusammengestellt.

Schwerpunkte des Festivals sind die Bewahrung der Biodiversität sowie damit einhergehende Nützlichkeit von Insekten für das menschliche Überleben, nachhaltiger Konsum im täglichen Leben und die möglichen Folgen des bereits eintretenen Klimawandels. Viele Filme des Festivals beschäftigen sich - auch im weitesten Sinne - mit diesen Themen und werden im Rahmen des "Lebenslangen Lernens" mit den Zuschauern diskutiert. Gesprächspartner werden Filmemacher, Politiker sowie Experten des Umwelt- und Naturschutzes sein. Wir wünschen allen neugierigen Teilnehmern viel Freude in den anschließenden Filmgesprächen und Diskussionen.

NEWS

Ökofilmtour im Potsdamer Filmmuseum || 3. April 2019, 19.00 Uhr


Im Königreich der Pilze
Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm, Dokumentarfilm 2018, 52 Minuten

Pilze sind wundersame Wesen – noch nicht Tier, nicht reine Pflanze und nicht von Sonne und Luft abhängig. Und doch beeinflussen sie seit jeher das Leben überall auf der Erde. In so gut recherchierten wie ungewöhnlichen Zusammenhängen der Natur mit uns Menschen bringen uns die Australier Annamária Tálas und Simon Nasht diese verflochtene Welt näher. Horst Stern lässt grüßen! Wir erfahren sogar mit Staunen, dass ihnen alle Lebewesen ihre Existenz verdanken. Die Wissenschaft fängt gerade erst an, Pilze zu verstehen. So, wie Penicillin auf einen Schimmelpilz zurückgeht, wird weltweit nach neuen Antibiotika aus Pilzen geforscht.

Anschließendes Filmgespräch mit dem Pilz-Experten Dr. Martin Schmidt, Beiratsmitglied im Vorstand des NABU Brandenburg, Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Festivals, FÖN e.V.

Filmmuseum Potsdam,
Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
Reservierung: Tel. 0331—2718112
Email ticket@filmmuseum-potsdam.de
Eintritt: 3 €

NEWS

27. März 2019, 18.30 Uhr || Hans Otto Theater Potsdam


Zum Wettbewerb der Ökofilmtour 2019 wurden 46 Filme und 12 Kurzfilme aus dem deutschsprachigen Raum ausgewählt. An diesem Abend hat die Jury die sechs Gewinnerfilme bei einer feierlichen Preisverleihung präsentiert und auszeichnet.

Das Grußwort hielt Dr. Bernhard Schmidt-Ruhe im Auftrag des Schirmherrn Minister Jörg Vogelsänger (Foto).

NEWS

Vorstellung der Jury:


Dr. Monika Griefahn - Umwelt- und Kulturpolitikerin und Mitglied der Right Livelihood Stiftung (Vergabe des alternativen Nobelpreises, Frank Stieldorf - Stellv. Vorsitzender der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg & Geschäftsführer der Rheinsberger PreußenQuelle GmbH, Ulli Pfau - Freiberuflicher Filmproduzent & Regisseur des Filmes "Die ermüdete Wahrheit", Eliane Rehor - Freiberufliche Kamerafrau und Knut Jäger - Medienbeauftragter der Heinz Sielmann Stiftung. Foto: Frank Stieldorf, Dr. Monika Griefahn, Eliane Rehor, Ulli Pfau, Hellmuth Henneberg.

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Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm dotiert mit 5.000 Euro von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg:


TV-Dokumentarfilm (ZDF, ARTE) – Australien, Kanada 2018
Autoren / Regie: Annamária Tálas und Simon Nasht
Kamera: Oliver Nasht, Russell Gienapp, Walter C. Corbertt
Redaktion: Linde Dehner (ZDF)
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Mueller Schnitt: Nóra V. Kovács
Produktion; Real to Reel, Montreal

Pilze sind wundersame Wesen – noch nicht Tier, nicht reine Pflanze und nicht von Sonne und Luft abhängig. Und doch beeinflussen sie seit jeher das Leben überall auf der Erde. In so gut recherchierten wie ungewöhnlichen Zusammenhängen der Natur mit uns Menschen bringen uns die Australier Annamária Tálas und Simon Nasht diese verflochtene Welt näher. Horst Stern lässt grüßen! Wir erfahren sogar mit Staunen, dass ihnen alle Lebewesen ihre Existenz verdanken. Die Wissenschaft fängt gerade erst an, Pilze zu verstehen. So, wie Penicillin auf einen Schimmelpilz zurückgeht, wird weltweit nach neuen Antibiotika aus Pilzen geforscht. Die Jury bewertet ihn als besten Naturfilm für den Horst Stern Preis. Foto: Dr. Bernhard Schmidt-Ruhe (NaturSchutzFonds Brandenburg), Ernst-Alfred Müller (Festivallleiter der Ökofilmtour), Linde Dehner (Redakteurin), Dr. Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Hellmuth Henneberg (Moderator).

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Zukunftsfilmpreis dotiert mit 5.000 Euro von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde:


Kino-Dokumentarfilm - Deutschland 2018
Autor / Regie: Bertram Verhaag
Kamera: Waldemar Hausschild, Gerald Fritzen, Stefan Schindler 
Redaktion: Eva Linke
Musik: Florian Moser, Erwin Rehling
Schnitt: Corinna Lösel
Produktion: DENKmal-Film Verhaag München
Kinostart: 2019

Die hoch subventionierte industrielle Landwirtschaft meint, mit ihrem Wachstum den Hunger in der Welt zu besiegen. Jedoch sind ihre Exportüberschüsse Teil des Problems. Durch Globalisierung zerstört sie die Lebensgrundlagen von Bauern überall in der Welt und sogar hier in Deutschland. Der Film „Aus Liebe zum Überleben“ zeigt uns die Landwirtschaft für die Zukunft als Bewahrerin - des Bodens, des Wassers, der Luft, des Klimas und vor allem der gesunden Nahrung. So das Beispiel von acht Bauernfamilien in Bayern und der Schweiz, die irgendwann mal Schluss gemacht haben mit dem erbarmungslosen Hamsterrad aus künstlichem Dünger, Pestiziden und industrialisierter Tierhaltung. Mit Mut und urbäuerlichem Eigensinn haben sie ihre Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umgestellt und sind nun auf ihren Berufsstand wieder stolz. Man hört sie von ihrer Liebe zu den Tieren, der Natur und der Freude für ihren Beruf sprechen. Der selbst finanzierte Film von Bertram Verhaag ist ein besonderer Glücksfall: Seine Hauptdarsteller – allesamt Bäuerinnen und Bauern - leben ihr neues Leben so charakterstark, charismatisch und vorbildhaft, dass ihm die Jury den "Zukunftsfilmpreis" als treffende Auszeichnung vergibt. Foto: Bertram Verhaag(Regisseur), Hellmuth Henneberg (Moderator).

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Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung von der Deutsche Umwelthilfe e.V.:


Kino-Dokumentarfilm - Österreich 2018
Regie: Werner Boote
Protagonisten: Kathrin Hartmann, Werner Boote
Kamera: Dominik Spritzendorfer, Mario Hötschl
Schnitt: Gernot Grassl, Roland Buzzi
Musik: Marcus Nigsch
Produktion: e&a film, Wien

Stilistisch geht dieser Kino-Dokumentarfilm einen verblüffend einfachen Weg: Die beiden Autoren stehen als Protagonisten an Orten, wo Machtmissbrauch und Greenwashing international agierender Konzerne augenfällig sind. Indem Werner Boote mit Humor an Slogans für Produkte wie Lebensmittel, Textilien oder Elektroautos anknüpft, die ihren Kunden ein gutes Gewissen suggerieren sollen, kann Kathrin Hartmann als charmante Partnerin ihm und dem Zuschauer vor Ort erklären: Je schlimmer das Verbrechen an der Umwelt, desto größer sind die Lügen! Umweltverträglichkeit hat nicht der Kunde mit seiner Kauf-Entscheidung zu verantworten! Zwingen Gesetze die Konzerne zur Wahrung der Demokratie? Und dieser Film entlarvt bei Brandrodung der Regenwälder für Palmöl, bei Verschmutzung der Meere für Erdöl, bei Raubbau der Natur für Kohle bis hin zu den Morden an Indigenen wie diese schrecklichen Bilder uns mit der "Zuckerwatte des Konsums" schmackhaft gemacht worden sind. Er fordert Solidarität mit den Betroffenen und hilft so gegen die Ohnmacht derer, die glauben, selbst gar nichts tun zu können. Das grenzt ihn von Filmen ab, die uns mit den schrecklichen Bildern allein lassen. Foto: Dr. Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Ernst Alfred Müller (Festivallleiter der Ökofilmtour), Kathrin Hartmann (Autorin & Protagonistin), Barbara Metz (Deutsche Umwelthilfe).

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Bester Kinder- und Jugendfilm dotiert mit 5.000 Euro von der Heinz Sielmann Stiftung:


Spielfilm – Deutschland, Italien 2017
Autoren / Regie: Tobias Wiemann, Natja Brunckhorst, Jytte-Merle Böhrnsen
Kamera: Martin Schlecht
Darsteller: Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann, Denis Moschitto, Jasmin Tabatabai Schnitt: Andreas Radtke
Musik: Tobias Kuhn, Markus Perner
Produktion: Tom Blieninger, Phillip Budweg, Martin Rattini Lieblingsfilm GmbH, helios sustainable films GmbH, RBB, SWR, HR, Medienboard Brandenburg, BKM - Deutscher Filmförderfonds, Sky Deutschland, IDM Südtirol – Alto Adige

Ein ungewöhnlicher Spielfilm, der mutig voran rennt, um jungen Menschen ein im täglichen Leben oft verdrängtes Thema nahe zu bringen: Asthma ist weit mehr als ein bisschen Atemnot. Es ist eine gefährliche Krankheit, an der jährlich rund 5000 Menschen in Deutschland sterben. Jeder Zehnte ist daran erkrankt. Geschickt werden diese Fakten in der Geschichte deutlich gemacht. Bildreich werden die Elemente Luft, Wasser, Boden und Feuer in die Handlung integriert und in wunderbare Landschaftsaufnahmen eingebunden.
Und dann sind es die beiden Hauptdarsteller, Mia Kasalo und Samuel Girardi, die diesem Film - im wahrsten Sinne des Wortes - Leben einhauchen. Besser kann man Jugendlichen die Diskussion um gesunde Luft in den Städten kaum begreiflich machen, meint die Jury. Foto: Tobias Wiemann (Regisseur), Dr. Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Mia Kasalo (Darstellerin "Amelie"), Jytte-Merle Böhrnsen (Ko-Autorin), Thomas Bischoff (Heinz Sielmann Stiftung).

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Preis der Stadt Potsdam für die beste künstlerische Leistung dotiert mit 5.000 Euro:


Dokfilm – Deutschland, Österreich 2018
Autor / Regie:  Alexander Schiebel
Kamera: Martin Rattini, Julian Barth, Hanae Yamashita
Schnitt: Alexander Schiebel
Musik: Otto Lechner, Accordion Tribe et la
Produktion: Alexander Schiebel (Crowdfounding)

Im "Wunder von Mals" erheben sich die Bürger des Dörfchens Mals im Vinschgau /Südtirol gegen den giftigen Sprühnebel des industrialisierten Obstanbaus in ihrer unmittelbaren Umgebung. Gezeigt wird die Entstehung einer energischen Bürgerinitiative, die sich mit guten Argumenten und enormem Selbstvertrauen gegen die Übermacht aus Bauernbund, Regionalregierung und Düngemittelindustrie behauptet. Ihr phantasievoller Widerstand wird zum Lehrstück für den Zuschauer. Ein Teil vom wahrhaftigen "Wunder von Mals" ist der nur aus Spenden entstandene Erstlingsfilm von Alexander Schiebel, dessen erzählerische und dramaturgische Qualität von der Jury einstimmig als "beste künstlerische Leistung" ausgezeichnet wird. Foto: Dr. Monika Griefahn (Juryvorsitzende), Alexander Schiebel (Regisseur) und Cordine Lippert (Landeshauptstadt Potsdam).

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Lobende Erwähnung der Jury:


Animationsfilm 2017
Animationsregie: Monika Tenhündfeld 
Autor: Marcus Sauermann
Kamera: Markus Gebhart
Produktion: Christian Zehetmeier, Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg

Dem französischen Mathematiker André Sainte-Laguë (1882-1950) wird nachgesagt, dass er unter Annahme flacher, glatter Tragflügel berechnet habe, dass eine Hummel eigentlich gar nicht fliegen könne. So wurde das „Hummel-Paradoxon“ zum wissenschaftlichen Scherz: Eine Hummel kümmert die Aerodynamik nicht, sie fliegt trotzdem.
Im Film „Am Boden der Tatsachen“ fällt die liebevoll animierte Hummel in größten Selbstzweifel, als sie mit dieser falschen Berechnung konfrontiert wird. Dem Zuschauer wird so im Zeitalter von Fake-News die heiter-ironische Botschaft zuteil: Glauben wir an uns selbst und an die Fakten und lassen wir uns nicht von Meinungen populistischer Verschwörungstheoretiker leiten! Da es für so gelungene Absolventenfilme keine Preiskategorie gibt, erhält auch er eine Medaille der Ökofilmtour und die lobende Erwähnung der Jury. Foto: Marcus Sauermann (Drehbuch), Monika Tenhündfeld (Regie) und Christian Zehetmeier (Producer).

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Publikumspreis:


TV Naturfilm (WDR) Deutschland 2019
Autoren / Regie: Joachim Hinz, Beatrix Stoepel
Kamera: Joachim Hinz
Produktion: Hinz-Naturfilm für WDR

Lustige Geschichten über die Natur vor der Haustür: In unseren Gärten werden Tiere wie der Igel regelrecht verwöhnt, nicht aber der Maulwurf. Die Gartenbesitzer versuchen alles, um ihn loszuwerden – doch immer wieder gräbt er den Garten um, wirft neue Hügel auf und erweitert so sein unterirdisches Tunnelsystem. Der Film erklärt seinen Nutzen für die Böden in der Natur und in unseren Gärten. Erzählt wird auch, wie die Jungen des Igels groß gezogen werden, der Ringelnatter die Jagd auf Kaulquappen gelingt oder im Winter der Eisvogel nach Fischen taucht.

PROGRAMMVORSCHAU