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Über die Ökofilmtour

Über 130 Fernseh- und Kinofilme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wurden für die 17. Ökofilmtour eingereicht. Unsere Auswahljury hat daraus dieses Festivalprogramm zu Themen wie globaler Umwelt- und Naturschutz, Bewahrung der Biodiversität, Klimaschutz, Energiewende, soziale Gerechtigkeit, gerechte Globalisierung und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft ausgewählt. „Corona, Klima- und Artenschutz“ wird das Leitmotiv vieler Veranstaltungen, denn die Abstands- und Hygieneregelungen werden in der kalten Jahreszeit noch immer bestimmend sein. 

Rund 200 Mitveranstalter*innen legen fest, welche der nominierten Filme in den rund 70 Orten im Land Brandenburg gezeigt und vom Publikum bewertet werden. Dazu bereiten sie die Publikumsgespräche mit Filmemacher*innen und anderen Expert*innen aus dem Natur- und Umweltschutz vor. Nach der Preisverleihung am 6. Mai 2022 im Potsdamer „Hans Otto Theater“ können die ausgezeichneten Filme noch bis Ende Juni überall im Land gezeigt werden. Wo es technisch möglich ist, übertragen wir in hybriden Veranstaltungen auch Publikumsgespräche ins Internet.

Unsere Jury

Die Preisjury konstituiert sich wieder unter Leitung des ehemaligen Präsidenten der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ Prof. Dr. Dieter Wiedemann. Weitere Mitglieder der Jury sind die Filmemacherin Kathrin Pitterling (Gewinnerin des Kinder- und Jugendfilmpreises 2021), der Lehrer und Vertreter der Potsdamer „Parents for Future“ Florian Kirchesch, der die Jugendjury betreut, Dr. Bärbel Dalichow (Filmwissenschaftlerin und Autorin, Leiterin i. R. des Potsdamer Filmmuseums) und Udo A. Zimmermann (langjähriger Leiter der Naturfilm-Redaktion im BR).

Preise & Förderer

• Preis der Jury für die beste künstlerische Leistung (5.000 €)
• Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg (5.000 €)
• Zukunftsfilmpreis der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Eberswalde (5.000 €)
• Klimaschutz-Filmpreis der Landeshauptstadt Potsdam (5.000 €)
• Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm der Rheinsberger Preußenquelle (5.000 €)
• Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung der Deutschen Umwelthilfe
• Publikumspreis

Der Trägerverein FÖN e.V.

Unser Trägerverein Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e. V. ist ein Zusammenschluss von umweltengagierten Filmemachern, Fernsehjournalisten, Schriftstellern und Pädagogen, der 1991 in Brandenburg gegründet wurde. Als das Fernsehmagazin „OZON“ im November 1989 DDR-Fernsehfunk entstand, war es eine kleine Sensation in einer bewegten Zeit. Es ging um die immer lauter werdenden Rufe von Bürgerrechts- und Umweltgruppen, die die Freigabe der Umweltdaten und die Publizierung bisher weitgehend tabuisierter Themen vor allem im Umwelt- und Naturschutz forderten.

Im Mai 1991 – als noch völlig ungewiss war, ob OZON im damals frisch geschaffenen ORB eine Heimstatt finden würde - gründeten diese Journalisten und Filmemacher FÖN als Medienwerkstatt, um in allen Medien mit Filmen und Artikeln die begonnene Arbeit im Umweltbereich fortzusetzen. Der Verein fühlt sich dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet und will Informationen und Bildung vermitteln. Dafür koordiniert der Verein Kontakte von Fachleuten, Journalisten, Pädagogen, Schriftstellern und Künstlern bei der Bearbeitung von Umwelt- und Naturschutzthemen um sich zusammen der Bildung im Bereich des Natur- und Umweltschutzen zu widmen.  

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