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About - Über die Ökofilmtour

Über 130 Fernseh- und Kinofilme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wurden für die 16. Ökofilmtour eingereicht. Eine siebenköpfigen Auswahljury des FÖN e.V. hat daraus 40 Kino- und Fernsehfilme sowie 12 Kurzfilme zu Themen wie globaler Umwelt- und Naturschutz, Bewahrung der Biodiversität, Klimaschutz – Energiewende, soziale Gerechtigkeit und gerechte Globalisierung und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft ausgewählt.

„Corona, Klimaschutz und Fridays for Future" wird das Leitmotiv vieler Veranstaltungen, denn die Abstands- und Hygieneregelungen werden in der kalten Jahreszeit noch immer bestimmend sein. Rund 200 Mitveranstalter legen fest, welche der nominierten Filme in den Festivalorten gezeigt und vom Publikum bewertet werden. Dazu bereiten sie die Publikumsgespräche mit Filmemachern und anderen Experten aus dem Natur- und Umweltschutz vor.

Nach der Preisverleihung im April im Potsdamer Hans Otto Theater können die ausgezeichneten Filme noch bis Ende Juni überall im Land gezeigt werden. Beginnend bei den Jüngsten, wollen wir so mit den Zuschauern über die Themen ins Gespräch kommen. Gemeinsam mit IT-Experten, Pädagogen und Programmierern entwickelt das Festivalteam digitale Veranstaltungsangebote, die es dann auch nach Corona noch ermöglichen, per Internet jeden Filmemacher u. a. Gesprächspartner für Diskussionen dazu zu holen.

Jury, Preise & Förderer
 
Die Preisjury unter Leitung des Gründungspräsidenten der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, Prof. Dr. Dieter Wiedemann wird sich am 13.01. in einer Videokonferenz konstituieren. Von dort kommt auch die Professorin und ehemalige Vizepräsidentin Dr. Anna Luise Kiss, die sich momentan als Projektleitung für „Das filmische Gesicht der Städte“ engagiert. Weitere Juroren sind die Umwelt-Journalistinnen Christiane Grefe (Die Zeit) und Susanne Bittorf (früher Leiterin Umwelt vom Hörfunk des WDR) sowie der Lehrer von der Da Vinci Schule und Vertreter der Potsdamer „Parents for Future“ Florian Kirchesch, der die elfköpfige Jugendjury berufen und betreuen wird. 

Folgende Preise, die im Reglement aufgeführt sind, werden jeweils mit 5.000 € dotiert: Preis der Jury für beste künstlerische Leistung, Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, Zukunftsfilmpreis der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Klimaschutz-Preis der Stadt Potsdam. Für den nächsten Kinder- und Jugendfilmpreis wird noch ein Förderer gesucht. Der Hoimar-von Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der Publikumspreis sind undotiert.  

About - Über die Ökofilmtour

Unser Trägerverein Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e. V. ist ein Zusammenschluss von umweltengagierten Filmemachern, Fernsehjournalisten, Schriftstellern und Pädagogen, der 1991 in Brandenburg gegründet wurde. Als das Fernsehmagazin „OZON“ im November 1989 DDR-Fernsehfunk entstand, war es eine kleine Sensation in einer bewegten Zeit. Es ging um die immer lauter werdenden Rufe von Bürgerrechts- und Umweltgruppen, die die Freigabe der Umweltdaten und die Publizierung bisher weitgehend tabuisierter Themen vor allem im Umwelt- und Naturschutz forderten.


Im Mai 1991 – als noch völlig ungewiss war, ob OZON im damals frisch geschaffenen ORB eine Heimstatt finden würde - gründeten diese Journalisten und Filmemacher FÖN als Medienwerkstatt, um in allen Medien mit Filmen und Artikeln die begonnene Arbeit im Umweltbereich fortzusetzen. Der Verein fühlt sich dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet und will Informationen und Bildung vermitteln. Dafür koordiniert der Verein Kontakte von Fachleuten, Journalisten, Pädagogen, Schriftstellern und Künstlern bei der Bearbeitung von Umwelt- und Naturschutzthemen um sich zusammen der Bildung im Bereich des Natur- und Umweltschutzen zu widmen.  

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