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Pressenews 2020

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Ökofilmtour in Perleberg: Am Ende gab’s den Müllpokal

Für die Fünft- und Sechsklässler der beiden Perleberger Grundschulen war es der letzte Höhepunkt vor dem Übergang ins heimische Klassenzimmer: die Ökofilmtour 2020. „Wir sind umringt von Verpackungen“, heißt es in dem Film „Mythen über Tüten - Die Wahrheit über Verpackungsmüll“, den sich die Jungen und Mädchen im Saal des Freizeitzentrums „Effi“ ansehen. Dabei verfolgen sie den Weg, den beispielsweise ein Joghurtbecher nimmt, wenn er im Gelben Sack landet, erfahren, dass in der Bundesrepublik jährlich 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll – pro Einwohner durchschnittlich 213 Kilogramm – anfallen. Sie erfahren auch, dass die alten Bundesländer einst im Müll versanken, bevor sie den Gelben Punkt und andere „Recyclingprojekte“ entwickelten. In der DDR hingegen gab es die Sekundärrohstoffwirtschaft, bei dem Flaschen, Gläser, Plaste, Papier und Schrott in den ökonomischen Kreislauf zurückgeführt wurden ....

Für die Fünft- und Sechsklässler der beiden Perleberger Grundschulen war es der letzte Höhepunkt vor dem Übergang ins heimische Klassenzimmer: die Ökofilmtour 2020.

Mythen um Tüten und ein Müll-Quiz

„Wir sind umringt von Verpackungen“, heißt es in dem Film „Mythen über Tüten - Die Wahrheit über Verpackungsmüll“, den sich die Jungen und Mädchen im Saal des Freizeitzentrums „Effi“ ansehen. Dabei verfolgen sie den Weg, den beispielsweise ein Joghurtbecher nimmt, wenn er im Gelben Sack landet, erfahren, dass in der Bundesrepublik jährlich 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll – pro Einwohner durchschnittlich 213 Kilogramm – anfallen. Sie erfahren auch, dass die alten Bundesländer einst im Müll versanken, bevor sie den Gelben Punkt und andere „Recyclingprojekte“ entwickelten. In der DDR hingegen gab es die Sekundärrohstoffwirtschaft, bei dem Flaschen, Gläser, Plaste, Papier und Schrott in den ökonomischen Kreislauf zurückgeführt wurden.

– Quelle: https://www.svz.de/27785582 ©2020

Für die Fünft- und Sechsklässler der beiden Perleberger Grundschulen war es der letzte Höhepunkt vor dem Übergang ins heimische Klassenzimmer: die Ökofilmtour 2020.

Mythen um Tüten und ein Müll-Quiz

„Wir sind umringt von Verpackungen“, heißt es in dem Film „Mythen über Tüten - Die Wahrheit über Verpackungsmüll“, den sich die Jungen und Mädchen im Saal des Freizeitzentrums „Effi“ ansehen. Dabei verfolgen sie den Weg, den beispielsweise ein Joghurtbecher nimmt, wenn er im Gelben Sack landet, erfahren, dass in der Bundesrepublik jährlich 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll – pro Einwohner durchschnittlich 213 Kilogramm – anfallen. Sie erfahren auch, dass die alten Bundesländer einst im Müll versanken, bevor sie den Gelben Punkt und andere „Recyclingprojekte“ entwickelten. In der DDR hingegen gab es die Sekundärrohstoffwirtschaft, bei dem Flaschen, Gläser, Plaste, Papier und Schrott in den ökonomischen Kreislauf zurückgeführt wurden.

– Quelle: https://www.svz.de/27785582 ©2020

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Presseinfo 15. Ökofilmtour


Mit der traditionellen Filmgala beginnt am Mittwoch, dem 15. Januar
2020, 18 Uhr, im Filmmuseum Potsdam die Auftaktveranstaltung der
15. Brandenburgischen Ökofilmtour - dem Festival des Umwelt- und
Naturfilms 2020, das bis 24. April wieder in mehr als 70 Orten des
Landes stattfinden wird. Das Grußwort zur Eröffnung hält der neue
Schirmherr Axel Vogel (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN), Minister für
Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg.
Nützlichkeit, Vielfalt und Schönheit der Landschaft - wie der berühmte
Alternative Nobelpreisträger Prof. Michael Succow die Wiesen und Felder
seiner Kindheit im brandenburgischen Lüdersdorf beschreibt, muss es in
Zukunft auch für die Enkel wieder geben. Mit einem Kurzfilm-Statement des
Landschaftsökologen, der auch selbst anwesend ist, wird die 15. Ökofilmtour
eröffnet. Der Film von Carsten Krüger zeigt, dass Lüdersdorf heute einer
Gewinn maximierten Agrarfabrik gleicht: Maisfelder bis zum Horizont für die
Biogasgewinnung, überdüngte Wiesen, die keine bunte Wiesenblumen- und
Insektenvielfalt mehr zulassen. Viele Dörfer unserer Kindheit wie Prof. Michael
Succows Lüdersdorf in Brandenburg sind so sehr gefährdet: überall in Europa.
Der anschließende große Kinofilm des vielfach international prämierten Regisseurs
und Kameramanns Jan Haft, der gemeinsam mit seiner Producerin Melanie Haft
dafür nach Potsdam kommt, setzt dieses Verlangen mit opulenten Bildern fort und
mahnt, dass uns kein anderer heimischer Lebensraum derzeit so rasch verloren
geht wie die Blumenwiesen. Durch Umwandlung in Ackerland, Düngung mit Gülle
und Kunstdünger und durch kurze Mähintervalle ist die Vielfalt von Fauna und Flora
auf den Wiesen fast gänzlich verschwunden.
Nicht Landwirte, die oft am Existenzminimum wirtschaften, sondern die hoch
subventionierte Agro-Industrie entwickelte immer neue Technologien und
Geräte, mit denen selbst Feuchtwiesen und Trockenrasen in profitables
Wirtschafts-Grünland verwandelt werden konnten. Gepaart mit einer verfehlten
Landwirtschaftspolitik, wurde der vielleicht bunteste und reichhaltigste
Lebensraum unserer Heimat beinahe vernichtet. Nur eine Natur verträgliche
Landwirtschaft kann unsere Zukunft sichern!
Die Zuschauer sind vom Festivalleiter des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit
FÖN e.V. Ernst-Alfred Müller eingeladen, gemeinsam mit den Gästen nach den
Filmen darüber zu sprechen, was wir durch eine Natur verträglichere Landwirtschaft
auch im so genannten konventionellen Bereich ändern müssen und können, damit
das Klima und die biologische Vielfalt für die Zukunft bewahrt bleiben.

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