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Programmfilm

Heimatland – Oder die Frage, wer dazu gehört?

Dokumentation: 44 Minuten
Ein Film von Julia Friedrichs, Fabienne Hurst, Andreas Spinrath u. v. a., 2019

THEMA: WAS IST „HEIMAT“ BEI FLEXIBLER ARBEIT UND MIGRATION? 

Am Rande von Köln, direkt hinter der Autobahn A1 liegt das größte private Baugebiet Deutschlands: Widdersdorf. Mehr als 10 000 Menschen leben hier, die meisten sind neu und darunter solche, die bereit sind, jederzeit woanders hinzuziehen, wenn es der Job verlangt. Was bedeutet hier Heimat? Heimat für jeden? Oder nur für den, der hier geboren wurde? Pro Europa, weltoffen? Oder eine starke Nation, die ihre Grenzen schließt? „Heimatland“ führt auf der Suche nach Antworten auch nach Anklam, einer Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Ausländer-Anteil von 3 Prozent, wo junge Leute in ihre Heimat zurückkehren und wo ein Bürgermeister sich fragt, was sie antreibt: Treue zur Geburtsregion oder Abwehr von Fremden? Der Film eröffnet mit seinen Beispielen aus West- und Ostdeutschland eine Diskussion, der viele oftmals aus dem Wege gehen. Populisten sowie identitäre Verschwörungstheoretiker profitieren davon. Die Frage, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist, wird von Politikern kontrovers beantwortet.

CREDITS
A:   Julia Friedrichs, Fabienne Hurst, Andreas Spinrath u. v. a.
K:   Nicolai Mehring, Fred Schirmer, Johannes Obermeier
P:   Bildundtonfabrik Köln für das WDR - Projekt „Docupy“ 2019

LINKS
Video: ARD Mediathek
 
 

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