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Veranstaltung am Montag, 23.05.2022

Eberswalde, HNEE, Aula

Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde

03334-6570
www.hnee.de

19:00 Uhr

Programmfilme

Ökofilmtour an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)


19.00 Uhr Eröffnung des 16. Festivals für Umwelt und Naturfilme an der HNEE durch Prof. Matthias Barth (Präsident der HNEE)

ab 19.10 Uhr: Anthropozän - Naturgewalt Mensch
 Im Jahr 2000 hat der niederländische Chemiker und Atmosphärenforscher Paul J. Crutzen den Begriff Anthropozän für das "Erdzeitalter des Menschen" in die Wissenschaft gebracht.
Der Einfluss des Menschen auf die Erde kann es inzwischen an Ausmaß mit den großen Naturkräften aufnehmen, die den Planeten bislang gestaltet haben. Und dabei ist die Geschichte des Menschen, gemessen an den Milliarden Jahren der Erdentwicklung, sehr kurz. Umso eindrucksvoller und beängstigender ist die Dynamik, die der Mensch bei der Umgestaltung der Welt für seine Zwecke entfaltet hat.

Im Anschluss Filmgespräch mit Prof. Matthias Barth (Präsident der HNEE) und Prof. Harald Kächele, Leibnitz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF), Umweltökonomie, Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V.

ab 21:30 Uhr: Lausitz - Experiment Natur
Nach dem Ende des Braunkohleabbaus in der ostdeutschen Lausitz wurden riesige Brachflächen frei, in denen Lebensräume sogar seltener Pflanzen- und Tierarten entstehen konnten. Neben Wölfen, Kranichen und Seeadlern haben auch Insekten, Amphibien und Vögel die einstigen Gruben und Abraumhalden erobert. Feuchtgebiete, Heidelandschaften und Wälder werden so zum faszinierenden Forschungsobjekt für den Naturschutz.

Im Anschluss Filmgespräch mit Sebastian Körner (Regie, Co-Autor und Kamera des Films), Prof. Harald Kächele, Leibnitz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF), Umweltökonomie, Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V., Udo A. Zimmermann, Naturfilm-Dramaturg, Dozent*innen der HNEE

ab 23:00 Uhr: Die Wolfsaga
LANGE NACHT DER ÖKOFILMTOUR
Mehr als 100 Jahre nachdem sie ausgerottet wurden, entdeckte man hierzulande erstmals wieder Wölfe. Im Herbst 2000 werden Wolfswelpen in der Muskauer Heide in Sachsen gesichtet. Seitdem hat sich eine rasante und heiß diskutierte Entwicklung vollzogen. Von Anfang an wurde die Wiederbesiedelung durch zwei Wolfsschwestern geprägt: "Sunny" und "Einauge". Ihre Nachkommen haben inzwischen in vielen Teilen Deutschlands weitere Rudel gebildet und eigene Reviere erschlossen. Deshalb lässt sich die Geschichte von der Rückkehr und Ausbreitung der Raubtiere als große Familiensaga erzählen mit Zank und Zärtlichkeiten, blutigen Konflikten und tragischen Geheimnissen.

Im Anschluss Filmgespräch mit Sebastian Körner (Regie, Co-Autor und Kamera des Films)

Ende der Veranstaltung: 1:00 Uhr

Eintritt für alle Veranstaltungen frei, Spenden sind gewünscht.


Programmvorschau