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Veranstaltung am Dienstag, 24.05.2022

Eberswalde, HNEE, Aula

Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde

03334-6570
www.hnee.de

19:00 Uhr

Programmfilme

Ökofilmtour an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)


ab 19.00 Uhr: Trockenland - Wem gehört das Wasser?
Berlin und Brandenburg gehören zu den trockenen Regionen Deutschlands. Immer neue Dürrejahre lassen Flüsse verschwinden, Seen schrumpfen und den Grundwasserspiegel sinken. Gleichzeitig steigt der Wasser-"Durst" von Industrie, Landwirtschaft und öffentlicher Trinkwasserversorgung. 
Die Kontraste-Reporter*innen berichten über einen Verteilungskampf, der immer erbitterter geführt wird - auf Kosten der Natur.

ab 19:30 Uhr: Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald - Die Schorfheide
Die Schorfheide im Nordosten Brandenburgs ist dünn besiedelt. Artenreiche Kulturlandschaft und uralte Wälder wechseln sich ab.  Einer der ältesten Teile, der fast 600 Hektar große Buchenwald Grumsin, gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Moore und mehr als 200 Seen prägen die Region. In den Wäldern brüten See-, Fisch- und Schreiadler, Kranich und Schwarzstorch. Im Schutz des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin liegt heute auch die größte zusammenhängende Ökolandbau-Region Deutschlands. Der Film berichtet, wie es Naturschützer*innen, Förster*innen und Landwirt*innen in den vergangenen 30 Jahren geschafft haben, die Artenvielfalt zurück zu holen und die Schorfheide zu einer Vorbildregion für Großschutzgebiete zu gestalten. 

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Autor/Regisseur Christoph Hauschild und Forscher*innen des Biospere Reserves Institute der HNEE

ab 21:00 Uhr: Wald oder Wüste - Was kommt nach dem Fichtensterben?
Waldbesitzer*innen sind geschockt: Mitten im Winter sind unter der Rinde eines Baumes Borkenkäferlarven. Die kleinen Käfer vernichten seit drei Jahren in Deutschland den Fichtenwald. Ob im Westerwald, im Harz, dem Teutoburger Wald oder in der Eifel. Von den Bäumen, die dort noch stehen, ist nur jeder fünfte gesund. Neben dem Klimawandel sind aber auch all jene schuld, die bislang am Wald ganz gut verdient haben. Und ausgerechnet die sollen jetzt mit Steuergeldern ihn wieder retten? Wie sieht der Wald der Zukunft aus, der den zunehmenden Extremen des Wetters trotzt und zugleich dringend benötigtes Bauholz liefert? Mittlerweile sind die Preise um das Dreifache gestiegen. In Deutschland hängen rund eine Million Arbeitsplätze am Wald.

Im Anschluss Filmgespräch mit Prof. Pierre Ibisch (Protagonist des Films) und Solveig Flörke (Regiseeurin).

Eintritt für alle Veranstaltungen frei, Spenden sind gewünscht.


Programmvorschau