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Veranstaltung am Mittwoch, 17.11.2021

Potsdam, Filmmuseum

Breite Straße 1A
14467 Potsdam

0331-2718112
www.filmmuseum-potsdam.de

19:00 Uhr

Corona - Das Virus und das Pangolin


Dokumentation - Österreich, Niederlande 2020, 53 Minuten
Eine Produktion der Terra Mater Factual Studios, Wien
Buch: Ruth Berry
Produktion: Susanne Lummer 

Schon früh, zu Beginn 2020, stand das Pangolin im Verdacht, das Corona-Virus auf Menschen übertragen zu haben. Die auch als Schuppentiere bekannten Säugetiere werden in China als seltene Delikatesse gehandelt: Erschreckende Bilder vom Wildmarkt in Wuhan, der als Ursprung gilt. Auch wenn es keine Schuld an der Pandemie trägt, ist das Pangolin ein Symbol für den illegalen und brutalen Wildtierhandel organisierter Krimineller. Die Ermittlerin für Wildtierkriminalität, Andrea Crosta, führt uns dorthin, wo das alles beginnt. Der Film warnt vor diesem Umgang mit Wildtieren und der immer weiteren Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume. Rund 70 Prozent der bekannten Erreger stammen ursprünglich aus dem Tierreich. Die Dokumentation zeigt aufrüttelnde Bilder und lässt bekannte Experten und Aktivisten wie Jane Goodall und Paul Watson zur Pandemie zu Wort kommen.
 
Gesprächspartner nach dem Film ist der Schriftsteller Dr. Bernhard Kegel. In seinem Buch "Die Natur der Zukunft" kennt er sich als Biologe mit Zoonosen aus, die ausnahmslos von Tieren auf Menschen übertragen wurden wie HIV, Ebola und SARS. Klimawandel und Globalisierung sind vom Menschen beeinflusst, so dass sich ein ansteckendes Virus innerhalb weniger Tage über die ganze Welt verbreiten kann. Natur- und Artenschutz können daher zu einer Art Lebensversicherung für die Menschheit werden.
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Filmfestivals Ökofilmtour, FÖN e.V.


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