Veranstaltung

Sonntag
15.03.2020
16.00 Uhr
Kulturbahnhof Biesenthal
Bahnhofsplatz 1
16359 Biesenthal

Das Oderdelta - Grenzenlose Wildnis an der Ostsee

Dokumentarfilm, 45 Minuten, 2019
Regie Christoph und Almut Hauschild Kamera Christoph Hauschild, Sebastian Bluhm, Robin Jähne, Andreas Pump, Oliver Richter,  Dr. Norman Stier Produktionsfirma NDR, Doclights - Ltg.: Jörn Röver für MDR, RBB-ARTE, ORF Sender MDR, RBB-ARTE, ORF

Die Oder ist für viele Kilometer die Grenze von Deutschland und Polen. Zusammen mit anderen Flüssen mündet sie in ein riesiges Delta, um zwischen den Inseln Usedom und Wollin in drei Strömen die Ostsee zu erreichen. Trotz der Grenze entfaltet sich die Natur frei in einer einzigartigen Kulturlandschaft.

Wilde Nächte - wenn die Tiere erwachen

Dokumentarfilm, 44 Minuten, 2018
Regie Uwe Müller Kamera Uwe Müller, Julian Kolb, Boas Schwarz, Produzent:in Domenic Godehardt (MDR) Produktionsfirma Capricornum Film Sender MDR, ARTE, BR, HR

Viele Tiere in unserer Umgebung bekommen wir Menschen nur ganz selten zu Gesicht, weil sie erst in der Dunkelheit aus ihren Verstecken kommen. Der Film zeigt bei wenig Licht, wie Eulen, Füchse und Siebenschläfer auf die Jagd gehen. Unsere künstliche Beleuchtung brauchen sie nicht. Für sie stellt sie eher eine bedrohliche Lichtverschutzung der Nacht dar.

Die Wiese - ein verlorenes Paradies?

Dokumentarfilm, 43 Minuten, 2019
Regie Jan Haft Kamera Jan Haft, Kay Ziesenhenne, Max Kölbl Produzent:in Melanie Haft Produktionsfirma Nautilusfilm GmbH

Blumenwiesen sind fast gänzlich verschwunden. Doch der Film zeigt uns in opulenten Bildern eine ideale Flora und Fauna im Kontrast zum profitablen Wirtschafts-Grünland der heutigen Zeit. Nur eine Agrarwende kann zurückgeben, was uns in diesem bunten Lebensraum so paradiesisch vor Augen geführt wurde.

Zeit: 15.03.2020

Naturfilmtag für die ganze Familie

15.00 Uhr

"Die Wiese - ein verlorenes Paradies"

Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig, ja so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Nirgendwo leben mehr Tierarten auf engstem Raum zusammen und nirgendwo ist das Konzert tierischer Interpreten vielfältiger. Eine Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Eine Welt, die wir aus Kindertagen, aus Filmen und Büchern kennen. Nichts  ist dem völligen Verschwinden so nahe, wie die Blumenwiese.98% des extensiven Grünlandes ist in den letzten Jahren in Ackerland verwandelt worden, durch Düngung mit Gülle und Kunstdünger und durch kurze Mähintervalle. Nichts davon geschah durch bösen Willen.

Der größte Teil  der Filmaufnahmen entstand vor der Haustür von Jan und Melanie Haft in Dorfen, in der Nähe von München. Dort hat die Nautilus Film GmbH des Ehepaares ihren Sitz. Inspiriert wurde dieser Film von Haimo R. Rethwisch von der  Deutschen Wildtierstiftung, dem dieser Film nach dessen Tod 2014 auch gewidmet ist.  Jan Haft übernahm dafür Redaktion, Regie, Kamera und Schnitt, seine Frau die Produktions- und Herstellungsleitung

16.30 Uhr

"Wilde Nächte - wenn Tiere erwachen"

Wenn wir schlafen gehen, kommen sie zum Vorschein: Die Nachtigall singt ihr Lied, Glühwürmchen gehen leuchtend auf Brautschau, Steinmarder, Dachs und Waschbär kriechen aus ihren Verstecken. Viele Tiere leben ganz in unserer Nähe und doch verborgen. Nur Spuren verraten Siebenschläfer, die unsere Vorräte anfressen, Marder, die an Autokabeln knabbern oder Füchse, die auf Hühnerhöfen ihr Unwesen treiben. Das künstliche Licht, das unsere Nächte erhellt, brauchen sie alle nicht. Es bedroht sie eher.

18.00 Uhr

"Das Oderdelta - Grenzenlose Wildnis an der Ostsee"

Der breite Strom der Oder zeichnet viele Kilometer die Grenze zwischen Deutschland und Polen. Zusammen mit anderen Flüssen mündet die Oder in einem riesigen Delta. Wie ein Schmetterling breiten die beiden Inseln Usedom und Wollin ihre Flügel im Norden aus und entlassen die Wasser in drei Strömen in die Ostsee. Und wo eine Grenze zwei Länder trennt, ist die Wildnis frei. Seeadler, Wolf, Biber, Wisent und wild lebende Koniks-Pferde brauchen keinen Pass! Beide Nationen wissen um den unschätzbaren Wert dieses einzigartigen Schatzes

Im Anschluss: Filmgespräch mit Anderas Krone (NABU Barnim)
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V.