Aktuelles
15.05.2026 – 8.768 Menschen in 99 Spielstätten in 75 Orten Brandenburgs besuchten von Januar bis April 2026 die 219 Veranstaltungen der 21. Ökofilmtour.
Mit dem besten Zuspruch an Besucher*innen seit 2019 endete am 7. Mai 2026 die 21. Ökofilmtour mit der Preisverleihung in Potsdam. Genau 8.768 Besucher*innen (2025: 7.451) haben die 219 Veranstaltungen (2025: 195) der Ökofilmtour 2026 besucht. Davon waren 4.600 Erwachsene und 4.168 Kinder und Jugendliche. Die 21. Festivalausgabe der Ökofilmtour fand von Januar bis April 2026 in 99 Spielstätten (2025: 89) in diesen 75 Orten (2025: 61) des Landes Brandenburg statt: Ahrensfelde, Altdöbern, Altlandsberg, Am Mellensee, Bad Belzig, Bad Wilsnack, Beelitz, Bernau, Biesenthal, Blankenfelde-Mahlow, Brandenburg an der Havel, Brandenburg an der Havel OT Kirchmöser, Brüssow, Byhleguhre-Byhlen, Chorin, Crinitz, Dahlewitz, Dallgow-Döberitz, Diensdorf-Radlow, Eberswalde, Eichwalde, Friedland, Fürstenberg, Fürstenwalde, Gransee, Heidesee OT Prieros, Hennigsdorf, Joachimsthal, Jüterbog, Kleinmachnow, Königs Wusterhausen, Königs Wusterhausen OT Senzig, Lauchhammer, Lebus, Lieberose, Lübben, Lübbenau/Spreewald, Luckau, Luckenwalde, Müncheberg, Neuruppin, Nuthetal, Oberbarnim, Oderaue, Oranienburg, Perleberg, Petershagen, Potsdam, Potsdam OT Groß Glienicke, Pritzwalk OT Bölzke, Raben, Rangsdorf, Reckenthin, Reichenow, Rheinsberg, Rüdersdorf, Rühstädt, Stechlin/Menz, Storbeck-Frankendorf OT Frankendorf, Storkow (Mark), Strausberg, Temnitzquell, Templin, Trebbin OT Blankensee, Treuenbrietzen, Uckerland, Unterspreewald, Wandlitz, Welzow, Wittenberge, Wustermark/Elstal, Zeuthen, Ziethen OT Groß-Ziethen und Zossen.
„Gespräche und Begegnungen ermöglichen, neue Perspektiven aufzeigen, diskutieren, sich ausreden lassen, einander zuhören, auch wenn man nicht einer Meinung ist. Das ist die Grundlage für Verständigung und macht Gemeinschaft trotz aller Unterschiede möglich. Das sehe ich als eine sehr wesentliche Aufgabe unseres Festivals. Die von uns ausgewählten Filme klären auf, berühren und zeigen, wie wir uns konkret einbringen und an der Lösung der vielschichtigen Krisen mitarbeiten können. Sie lassen uns die oft komplexen Themen nicht nur verstehen, sondern auch fühlen und bieten dadurch eine sehr wertvolle Basis für Gespräche, konstruktiven Dialog und eröffnen Handlungsspielräume“, so Katrin Springer, Leiterin der Ökofilmtour.
21. Ökofilmtour: Die Ökofilmtour 2026 präsentierte 58 Filme (zehn Langfilme, 36 mittellange Filme und 12 Kurzfilme) und tourte bis Ende April 2026 durch ganz Brandenburg. Schirmfrau der 21. Festivalausgabe ist Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Die Ökofilmtour ist eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. Im Anschluss an die Ökofilmtour finden von Juni bis Dezember die Ökofilmgespräche statt.
Das Festival dankt: Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Medienboard Berlin-Brandenburg, Heidehof Stiftung, Landeshauptstadt Potsdam, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Heinz Sielmann Stiftung, Sparkasse Märkisch-Oderland, Deutsche Umwelthilfe, Bäcker Wiese und Globus-Naturkost. Medienpartner sind: Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN) und das ARTE Magazin.
Foto: Gäste der Ökofilmtour am 15.04.2026 im Filmmuseum Potsdam: Michael Succow (li.) und Sarah Diering (re.), © Jason Krüger
07.05.2026 – Zum Abschluss wurden heute Abend in Potsdam die Gewinnerfilme des Wettbewerbs der Ökofilmtour 2026 verkündet. Der Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg ging an die Dokumentation „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“ von Patrick Centurioni. Der Publikumspreis für Erwachsene ging an „Wie geht Natur!?“. Der Dokumentarfilm von Jakob Friedrich erzählt die Lebens- und Schaffensgeschichte des renommierten Brandenburger Biologen Michael Succow.
Die Preisträger*innen der Ökofilmtour 2026 wurden am 7. Mai 2026 in der Reithalle des Hans Otto Theaters in Potsdam verkündet. Die mit 10.500 Euro dotierten und undotierten Preise wurden durch die Preisjury, die Jugendjury sowie vom Publikum an insgesamt zehn Filme vergeben, ausgewählt aus den 57 Festivalbeiträgen. Die ausgezeichneten Filme porträtieren u.a. engagierte Menschen, die sich mit aller Kraft für die Natur und Umwelt einsetzen, erzählen von zivilem Widerstand gegen klimafeindliche Konzerne, vom Schutz der Flüsse und Moore, aber auch von den faszinierenden Superkräften der Natur und Tiere. Die Preisjury hat Preise an folgende Filme vergeben: „Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“ von Patrick Centurioni, „Risky Routes“ von Jonas Steiner, „The Leap Beneath“ von Roman Willi, „Lacoma – der Kohle im Weg“ von René Schuster, „Unsere Flüsse – wie retten wir Deutschlands Lebensadern?“ von Gesine Enwaldt und Melanie Stucke und „Unsere neue Welt – Die Klimaretter“ von Elena Sender und Alexis Barbier-Bouvet. Der rbb ist bei „Unsere Flüsse – wie retten wir Deutschlands Lebensadern?“ als Sender beteiligt. Die Kinder- und Jugendjury kürte „Die Schildkröten-Retter vom Mittelmeer“ von Kevin Köhrmann und „Orang-Utans – Die unbekannten Menschenaffen“ von Jens Westphalen und Thoralf Grospitz. Den Publikumspreis „Brandenburger Bienengold“ – unterteilt in einen Preis Erwachsene und Jugend – erhielten „Anna im Land der tausend Seen“ von Michelle Gruber (Publikumspreis Jugend) und „Wie geht Natur!?“ von Jakob Friedrich (Publikumspreis Erwachsene). Der Publikumspreis wird gestiftet vom Landesverband Brandenburgischer Imker e.V. Als Dankeschön an das Publikum für ihre Teilnahme an der Abstimmung zum Publikumspreis wurde eine Übernachtung im ahead Burghotel in Lenzen an der Elbe vergeben und während der Preisverleihung verlost.
„Es ist herausfordernd, immer und immer wieder Hiobsbotschaften zu vernehmen über das große Artensterben, den sich beschleunigenden Klimawandel oder die Vernichtung ökologisch bedeutsamer Lebensräume. Reine Katastrophenbotschaften erzeugen oft Ohnmacht. Geschichten hingegen, die Zusammenhänge greifbar machen, Lösungen zeigen oder echte Menschen begleiten - dafür sind viele Menschen offen. Filme der Ökofilmtour schaffen das: sie ermöglichen emotionale Zugänge, wo Zahlen allein nicht durchdringen. Sie führen uns wie kein anderes Medium vor Augen, was es zu bewahren gilt: die Schönheit da draußen“, sagte Anna Marie Goretzki im Namen der Jury.
Die Preisjury 2026: Prof. Dr. Uta Steinhardt (Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Doris Metz (Regisseurin, Autorin und Produzentin, u.a. Regie „Petra Kelly – Act Now!“), Britt Beyer (Autorin, Regisseurin und Produzentin, u.a. Regie „Auf der Kippe“), Ralf Donat (Leiter Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen bei der Heinz Sielmann Stiftung), Korina Isabella Gutsche (Speakerin, Dozentin und Beraterin für Nachhaltigkeit und Wertewandel), Prof. Dr. Jens Eder (Professor für Dramaturgie und Ästhetik audiovisueller Medien, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF) und Anna Marie Goretzki (Klimajournalistin, Ethnologin und Feature-Autorin). In der Kinder- und Jugendjury engagierten sich: Lunis, Maja, Romeo, Kiri, Lian, Moritz und Oskar.
Gastgeber des Abends war der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V., Veranstalter der Ökofilmtour. Die 21. Ökofilmtour präsentierte und diskutierte ihr Programm von Januar bis April 2026 in zahlreichen Orten in ganz Brandenburg.
Wer gewinnt? Preise für die besten Umwelt- und Naturfilme
Die Preisjury der Ökofilmtour 2026 vergab diese Auszeichnungen: Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, Zukunftsfilmpreis der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung, gestiftet von der Deutschen Umwelthilfe, Preis der Jury für die beste künstlerische Leistung, gestiftet von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, Klimaschutz-Filmpreis der Landeshauptstadt Potsdam. Weitere Preise: Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm, vergeben von einer Jugendjury, Publikumspreis „Brandenburger Bienengold“, gestiftet vom Landesverband Brandenburgischer Imker e.V., Zuschauer*innen-Preis, vergeben vom ahead burghotel in Lenzen an der Elbe.
Die Preisträger*innen der 21. Ökofilmtour:
Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm, vergeben von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, dotiert mit 3.000 Euro
„Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen“
Dokumentation von Patrick Centurioni, Produktion: Centurioni Film mit ORF, Österreich 2024
Preis der Jury für die beste künstlerische Leistung, gestiftet von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, dotiert mit insgesamt 2.000 Euro, ex aequo an:
„Risky Routes“
Naturfilm von Jonas Steiner, Produktion: WildReach Productions, Schweiz 2025
„The Leap Beneath“
Kurz-Dokumentarfilm von Roman Willi, Produktion: WildReach Productions, Schweiz 2025
Zukunftsfilmpreis der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), dotiert mit 1.500 Euro
„Lacoma – der Kohle im Weg“
Dokumentation von René Schuster, Interviews: Stefan Göbel, Produktion: Umweltgruppe Cottbus e.V., Deutschland 2025
Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung, gestiftet von der Deutschen Umwelthilfe e.V., dotiert mit 1.500 Euro
„Unsere Flüsse – Wie retten wir Deutschlands Lebensadern?“
Dokumentation von Gesine Enwaldt und Melanie Stucke, Produktion: Filme & Consorten mit ARD, SWR, WDR, NDR, rbb, Deutschland 2024
Klimaschutz-Filmpreis der Landeshauptstadt Potsdam, dotiert mit 1.500 Euro
„Unsere neue Welt – Die Klimaretter“
Dokumentation von Elena Sender und Alexis Barbier-Bouvet, Produktion: Terra Mater Studios GmbH in Koproduktion mit A Boréales, Federation Studio, Lionfish und Servus TV, Österreich 2025
Lobende Erwähnung der Preisjury:
„Der Graue Kranich – Auf den Schwingen eines Riesen“
Dokumentation von Annekatrin Mücke, Produktion: KR. Film GbR Sender mit rbb/ARTE, Deutschland 2024
Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm, vergeben von der Heidehof Stiftung, dotiert mit insgesamt 1.000 Euro (pro Film 500 Euro)
Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm – vergeben von der Jugendjury unter 14 Jahre (Lunis, Maja und Romeo):
„Die Schildkröten-Retter vom Mittelmeer“
Dokumentation von Kevin Köhrmann, Produktion: Kobalt Productions GmbH mit ZDF/ARTE, Deutschland 2024
Lobende Erwähnung der Jugendjury unter 14 Jahren:
„Was kann Temu?“
Kurz-Dokumentation von Miriam Witsch, Produktion: tvision GmbH mit WDR, Deutschland 2025
Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm – vergeben von der Jugendjury über 14 Jahre (Kiri, Lian, Moritz und Oskar).
„Orang-Utans – Die unbekannten Menschenaffen“
Naturfilm von Jens Westphalen und Thoralf Grospitz, Produktion: Zorillafilm im Auftrag von Doclights GmbH, Koproduktion mit Zorillafilm und Doclights mit NDR, ARTE, ORF, Deutschland 2025
Lobende Erwähnung der Jugendjury ab 14 Jahren:
„Fabelhafte Insekten – Ameisen“
Naturfilm von Jan Haft, Produktion: nautilusfilm GmbH mit ARTE, Deutschland, Frankreich 2024
Publikumspreis, der Sonderpreis „Brandenburger Bienengold“*, gestiftet vom Landesverband Brandenburgischer Imker e.V.:
Publikumspreis Jugend, vergeben vom Publikum (bis 18 Jahre):
„Anna im Land der tausend Seen“
Dokumentarfilm von Michelle Gruber, Produktion: Text und Bild Medienproduktion GmbH & Co KG mit KiKa, Deutschland 2025
Publikumspreis Erwachsene, vergeben vom Publikum (ab 18 Jahre):
„Wie geht Natur!?“
Dokumentarfilm von Jakob Friedrich, Produktion: HaDeZett gGmbH, Carsten Krüger Film- und Fernsehproduktions GmbH, Deutschland 2025
* Der Publikumspreis wurde von den Zuschauer*innen gewählt. Alle Teilnehmer*innen, die sich mit ihren Stimmen an der Vergabe des Publikumspreises beteiligen, nahmen an einer Verlosung für eine Übernachtung für zwei Personen im ahead burghotel in Lenzen/Elbe teil.
>>> Alle Preisträger*innen mit Begründungen der Jurys
21. Ökofilmtour: Die Ökofilmtour 2026 präsentierte 58 Filme (zehn Langfilme, 36 mittellange Filme und 12 Kurzfilme) und tourte bis Ende April 2026 durch ganz Brandenburg. Schirmfrau der 21. Festivalausgabe ist Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Die Ökofilmtour ist eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V.
Das Festival dankt: Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Medienboard Berlin-Brandenburg, Heidehof Stiftung, Landeshauptstadt Potsdam, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Heinz Sielmann Stiftung, Sparkasse Märkisch-Oderland, Deutsche Umwelthilfe, Bäcker Wiese und Globus-Naturkost. Medienpartner sind die Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN) und das ARTE Magazin.
Foto: Preisverleihung der Ökofilmtour am 07.05.2026 – Preisträger*innen, Jurys und Partner
© Ökofilmtour 2026, Luna Marie Zscharnt
23.04.2026 – Die Ökofilmtour 2026 geht am 7. Mai 2026 mit der Preisverleihung in Potsdam zu Ende. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung in der Reithalle des Hans Otto Theaters läuft.
Nach fast viermonatiger Dauer endet die 21. Ausgabe der Ökofilmtour am Freitag, dem 7. Mai 2026, um 18:00 Uhr in Potsdam mit ihrer Preisverleihung im Hans Otto Theater (Reithalle). Das 21. Brandenburgische Festival des Umwelt- und Naturfilms war zuvor von Januar bis April 2026 mit seinem Programm in ganz Brandenburg unterwegs. Zum feierlichen Abschluss der Tour werden im Rahmen des Wettbewerbs am 7. Mai sechs dotierte Preise sowie der Publikumspreis vergeben. Neben den Mitgliedern der Jurys und den Preisträger*innen erwartet Festivalleiterin Katrin Springer viele Gäste, darunter Maria Giménez (Wilmars Gaerten), Landwirtin und Protagonistin in der rbb-Dokumentation und Ökofilmtour-Beitrag „Marias Garten – Ein ökologisches Paradies auf märkischem Sand“ von Christine Deggau. Moderatorin des Abends ist Julia Vismann (u.a. rbb radioeins). Für den musikalischen Rahmen sorgen Marta Martin (Gesang und Saxophon) und Collins Okoro (Gesang), Schauspielstudierende an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Am Klavier werden sie begleitet von Torsten Knoll. Gastgeber ist der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V., Veranstalter der Ökofilmtour. Tickets für die öffentliche Preisverleihung sind über die Website des Hans Otto Theaters erhältlich.
Akkreditierung Presse: Interessierte Medienvertreter*innen können sich bis zum 5. Mai für die Teilnahme an der Preisverleihung anmelden unter: presse@oekofilmtour.de
Wer gewinnt? Preise für die besten Umwelt- und Naturfilme
Die Preisjury der Ökofilmtour 2026 vergibt diese Auszeichnungen: den Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, den Zukunftsfilmpreis der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, den Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung, gestiftet von der Deutschen Umwelthilfe, den Preis der Jury für die beste künstlerische Leistung, gestiftet von der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, und den Klimaschutz-Filmpreis der Landeshauptstadt Potsdam. Weitere Preise sind der Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm, vergeben von einer Jugendjury, der Publikumspreis „Brandenburger Bienengold“, gestiftet vom Landesverband Brandenburgischer Imker e.V. sowie der Zuschauer*innen-Preis, vergeben vom ahead burghotel in Lenzen an der Elbe. Die Preisjury 2026 besteht aus: Prof. Dr. Uta Steinhardt (Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Doris Metz (Regisseurin, Autorin und Produzentin, u.a. Regie „Petra Kelly – Act Now!“), Britt Beyer (Autorin, Regisseurin und Produzentin, u.a. Regie „Auf der Kippe“), Ralf Donat (Leiter Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen bei der Heinz Sielmann Stiftung), Korina Isabella Gutsche (Speakerin, Dozentin und Beraterin für Nachhaltigkeit und Wertewandel), Prof. Dr. Jens Eder (Professor für Dramaturgie und Ästhetik audiovisueller Medien, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF) und Anna Marie Goretzki (Klimajournalistin, Ethnologin und Feature-Autorin). In der Jugendjury haben sich sieben Jugendliche aus Brandenburg engagiert.
Foto: © Ökofilmtour 2025, Ulrike von Au
27.02.2026 – Die Ökofilmtour 2026 macht vier Tage lang Station an der HNEE. Zu den 15 Filmen werden als Gäste u.a. Prof. Dr. Michael Succow, Wolfgang Albus, Maren Schibilsky und Landwirtin Maria Giménez erwartet. An drei Nachmittagen bietet das Festival ein Sonderprogramm für Familien.
In alter Tradition gastiert die Ökofilmtour mit einem großen und vielfältigen Programm an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Vom 24. bis 27. März 2026 zeigt das Festival auf dem Stadtcampus in Haus 6 (Aula, 2. OG) 15 Filme, die nach jeder Vorführung mit Gästen und Besucher*innen diskutiert werden. Ein spezielles Filmprogramm an drei Nachmittagen richtet sich an Kinder, Familien und Großeltern (25.–27. März, jeweils 16:00 Uhr). Dazu kommen am Vormittag Veranstaltungen für Kitas und Schulen. Die Programmauswahl ist inhaltlich breit gefächert. Ausgehend von der Frage „Kann ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern?“ – eine Antwort gibt Michael Succow am 24. März in „Wie geht Natur?!“ – beschäftigen sich die Dokumentarfilme und Dokumentationen mit Kohleförderung, Wäldern, Wölfen, Schafen, Kranichen, dem Ostsee, Landwirtschaft, Artenschutz- und Artenvielfalt, Wetterextreme, Klimakrise und Kunst oder den Rechten der Natur. Die HNEE ist Kooperationspartner der Ökofilmtour. In diesem Jahr konnte zudem Prof. Dr. Uta Steinhardt, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der HNEE, für die Preisjury gewonnen werden. Ein besonderer Dank geht an die Unterstützer in Eberswalde, Globus-Naturkost und Bäcker Wiese.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Spenden sind erwünscht.
Ort: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (Haus 6, Aula im 2. OG), Schicklerstraße 5, 16225 Eberswalde.
Von Wölfen bis zum Paradies: Filme, Themen, Gäste
Die HNEE-Woche der 21. Ökofilmtour wird am Dienstag, dem 24. März 2026 um 18 Uhr von Prof. Dr. Matthias Barth, dem Präsidenten der HNEE, sowie Katrin Springer, Leiterin der Ökofilmtour, eröffnet. Der Eröffnungsfilm „Wie geht Natur?!“ von Jakob Friedrich würdigt Leben und Schaffen des legendären Biologen Prof. Dr. Michael Succow. Michael Succow, Sarah Diering (NABU, NAJU) sowie das Filmteam sind für das Publikumsgespräch anwesend. Der Eröffnungsabend bietet weitere spannende Themen wie nachhaltige Landwirtschaft („Marias Garten – Ein ökologisches Paradies auf märkischem Sand“) und das vielfach diskutierte Thema Wölfe in Brandenburg („Wölfe, Wut und Weidezäune“). An den folgenden Tagen werden viele Expert*innen, u.a. auch Lehrende der Hochschule, die Themen der Filme fachlich vertiefen und mit dem Publikum diskutieren.
25. bis 27. März, 16 Uhr: Familienprogramm
Familien und Kinder kommen vom 25. bis 27. März jeweils um 16:00 Uhr auf ihre Kosten. So zeigt die Ökofilmtour am 25. März „Unsere Wälder – Netzwerk der Tiere“ von Jan Haft (plus Filmgespräch mit Sarah Diering/NABU, NAJU), am 26. März „Anna im Land der tausend Seen“ von Michelle Gruber (plus Filmgespräch mit Berit Michler, Wildtierbiologin und Waschbär-Expertin) und am 27. März „1142 Meter – Ein Kita-Fahrrad-Abenteuerfilm“ von Danny Zober (plus Filmgespräch mit dem Regisseur Danny Zober und Protagonist*innen aus dem Film). Auch hier gilt: Eintritt frei!
Zum kompletten Programm der HNEE-Woche 2026: www.oekofilmtour.de/hnee
Filmstill: „Wie geht Natur?!“ © Jakob Friedrich
05.03.2026 – Andenken an Angelika Mihan
Ein Nachruf.
Fröhliche Frage von Angelika Mihan am Telefon: Wie geht es der 21-jährigen Ökofilmtour? Ist sie schon einigermaßen erwachsen? Das war der Humor, mit dem Angelika von Beginn im Januar 2006 an als geschätzte Fachfrau dieses Festival des Natur- und Umweltfilms begleitete. Denn es reiste mit seinen Filmen als Tournee jedes Jahr von Januar bis April zu mehr als 70 Orten des Landes Brandenburg in die wenigen Kinos. Und mehr noch mit eigener Vorführtechnik in Kulturscheunen und -Bahnhöfe, Ökospeicher, Gaststätten, Kirchen, Naturschutz- und Umweltzentren, aber vor allem in Jugendklubs und Schulen. Rund zehntausend Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen wurden so mit den zukunftspolitischen Filmgesprächen erreicht und von der Journalistin Mihan für jene interessant gemacht, die noch nicht dabei sein konnten. Denn ihre Zeitung, die Märkische Allgemeine, kurz MAZ, war im Land weit verbreitet.
Angelika hatte in den 70ern an der Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen Dramaturgie studiert, war viele Jahre Drehbuchautorin bei der DEFA und im Kinderfernsehen der DDR zur „Flimmerstunde“ und später „Treffpunkt Kino“ präsent. Ja, sie moderierte nach der Wende auch einmal für das kritische Umweltmagazin OZON im ORB. Immer ging es ihr um die emotionale Kraft des Kinos, die nun selbst in kleinen Dörfern Diskussionen anstößt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Hans-Rainer Mihan half sie für viele Ausgaben des Festivals, aus Hunderten von Einreichungen die Filme auszuwählen und war viele Male auch in der Preisjury, worüber dann auch noch in der Zeitung zu lesen war.
Nach langer schwerer Krankheit ist sie am 22. Februar 2026 plötzlich gestorben. Gerade hatte sie noch am Telefon gelacht, in der Hoffnung, dass es ihr bald wieder besser gehen möge. Nun fehlt sie allen, denen sie lebenswichtig war.
Ernst-Alfred Müller
Ökofilmtour