Ökofilmgespräch

© rbb/Norman Gäbler
Donnerstag
13.08.2026
19.00 Uhr
Eventlocation "Waldcamping am Großsee"
Teerofen 9 A
03185 Tauer

Ameisenlöwe - Wie fängt er seine Beute?

Naturfilm, 8 Minuten, 2024
Regie Jens Hamann Buch Jens Hamann Kamera Jens Hamann Schnitt Jens Hamann Filmmusik Mark Pütz Redaktion Manuela Kalupke Produktionsfirma Jens Hamann TV Filmprodukiton Sender WDR Produktionsland Deutschland Protagonist:innen Ameisenlöwe

Ameisenlöwen bauen mit einer ausgeklügelten Wurftechnik kleine Trichter in den Sand. Unten im Trichter lauert die kleine Insektenlarve stundenlang auf Beute. Fällt eine Ameise hinein, wird sie mit Sand beworfen, gepackt und ausgesaugt. Kaum zu glauben, dass sich der Ameisenlöwe später in eine wunderschöne Ameisenjungfer verwandelt.

Zaunkönig - Wo baut er seine Nester?

Naturfilm, 7 Minuten, 2025
Regie Jens Hamann Kamera Jens Hamann Schnitt Jens Hamann Filmmusik Mark Pütz Redaktion Manuela Kalupke Produktionsfirma Jens Hamann TV Filmproduktion Sender WDR Produktionsland Deutschland Protagonist:innen Zaunkönig

Der Zaunkönig ist einer unserer kleinsten Vögel. Trotzdem singt er sein Lied mit unglaublich lauter Stimme. So macht das Zaunkönig-Männchen allen klar: Das ist mein Revier! Dort baut es mehrere Nester. Das Weibchen hat sich für ein Nest in einer alten Decke entschieden, um dort vier Küken großzuziehen. Sie werden mit Insekten gefüttert, die das Weibchen im Unterholz eines Naturgartens findet.

Wie weiter am Ostsee - Brandenburgs größter See entsteht

Dokumentation, 45 Minuten, 2025
Regie Maren Schibilsky Buch Maren Schibilsky Kamera Guido Kilbert Schnitt Karola Twardowski-Schwind Redaktion Wolfgang Albus Produktionsfirma rbb Sender Rundfunk Berlin Brandenburg Produktionsland Deutschland

Vor den Toren Cottbus entstand aus einer ehemaligen Braunkohlegrube der größte See Brandenburgs – drei Mal so groß wie der Berliner Müggelsee. 2025 ist der Cottbuser Ostsee nun gefüllt, doch das Baden und Betreten der Ufer sind weiterhin verboten, und auch die größte schwimmende Solaranlage Deutschlands wurde durch Wellengang beschädigt. Gleichzeitig erobert die Natur den See: Fische aus der Spree haben sich angesiedelt, seltene Vögel nutzen die neuen Lebensräume, und eine artenreiche Unterwasserwelt ist entstanden. Der Film beleuchtet die Herausforderungen zwischen Bergbausanierung, Energieprojekten und Naturschutz und stellt die Frage, wie Natur und Technik am Cottbuser Ostsee langfristig zusammenleben können.

Filmvorführung und anschließendes Publikumsgespräch mit Maren Schilbilsky, Regisseurin, und Ralf Zech, Hobbyornithologe. Moderation: Isabell Hiekel, Vorsitzende des Fördervereins Nationalpark Lieberoser Heide.


Eintritt frei. Spenden erwünscht.

Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark Lieberoser Heide e.V. und der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg