Veranstaltung
11.03.2020
19.00 Uhr
Puschkinstraße 1
14806 Bad Belzig
Das große Insektensterben
In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden mit Folgen für alle Erdbewohner. Zwar sind viele Arten verloren, der Film gibt Einblick in aktuelle Studien und zeigt, wie das Sterben noch aufgehalten werden kann - allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern.
ZOOM: Bayer, Bauern und Bienen
Insektengifte sind für den Bayer-Konzern wie für andere Hersteller ein Kerngeschäft. Imker und Umweltschützer fordern Verbote, denn die Gruppe der Neonicotinoide steht unter dem Verdacht, zum Bienensterben beizutragen. Recherchen zu diesem Film belegen, dass manche Giftstoffe längst hätten verboten werden müssen. Die Übernahme von Monsanto und Schadenersatzklagen zu Glyphosat haben dem Konzern zugesetzt. Allein in Deutschland konnten die Unternehmen im Jahr 2018 Mittel für knapp 1,3 Milliarden Euro verkaufen.
"ZOOM: Bayer, Bauern und Bienen" (28 min)
Als eine Giftwolke in Baden-Württemberg 12-tausend Bienenvölker tötete, gab es einen Aufschrei der Imker. Das ist Jahre her, doch noch heute werden Neonicotinoide zur Schädlingsbekämpfung auf den Feldern eingesetzt, obwohl sie mitverantwortlich sind für das weltweite Insektensterben. Falsche Studien, Druck auf Wissenschaftler, lasche Zulassungsbestimmungen – die Bayer AG lässt nichts unversucht, ihr Milliardengeschäft mit dem Insektengift aufrechtzuerhalten. Hoffnung geben die kritischen Gesellschaften und viele Proteste gegen die Vereinigung mit der USA-Firma Monsanto.
"Das große Insektensterben" (52 min)